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10.12.2018

Scheubeck-Jansen Stiftung finanziert Stiftungsprofessur an der OTH Regensburg

Vertragsunterzeichnung (von links): Prof. Dr. Ulrich Briem, Richard Scheubeck, Susanne Scheubeck und Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier. Foto: OTH Regensburg / Florian Hammerich
Vertragsunterzeichnung (von links): Prof. Dr. Ulrich Briem, Richard Scheubeck, Susanne Scheubeck und Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier. Foto: OTH Regensburg / Florian Hammerich

Gestiftet von der Scheubeck-Jansen Stiftung wird an der Fakultät Maschinenbau der OTH Regensburg zum Wintersemester 2019/2020 eine neue Professur inklusive eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für das Lehrgebiet „Künstliche Intelligenz in der additiven Fertigung“ eingerichtet. Diese neue Professur wird für die Dauer von fünf Jahren gefördert, die Mitarbeiterstelle für die Dauer von mindestens drei Jahren. Die Höhe der Zuwendung beträgt insgesamt eine Million Euro. Im Dezember 2018 wurden die Verträge von Susanne und Richard Scheubeck, Vorstände der Scheubeck-Jansen Stiftung, an der OTH Regensburg unterschrieben. Es ist bereits die dritte Professur, die die Scheubeck-Jansen Stiftung (SJS) an der OTH Regensburg finanziert: Schon im Jahr 2002 wurde mit Geldern der SJS eine Professur für Sensorik eingerichtet, noch bis Ende dieses Jahres läuft die Finanzierung für die Professur Biofluidmechanik.

„Förderschwerpunkt der Scheubeck-Jansen Stiftung ist der MINT-Bereich in der Region. Dazu passt ausgezeichnet, ein Zukunftsthema wie die Produktentwicklung auf Basis künstlicher Intelligenz mithilfe einer Professur voranzubringen“, sagte Richard Scheubeck, Vorstandsvorsitzender der Scheubeck-Jansen Stiftung. Die Professur ist ein weiterer Baustein in der schon etablierten Zusammenarbeit unseres „Regensburg Center of Biomedical Engineering“ mit dem Universitätsklinikum Regensburg, der medizinischen Fakultät der Universität Regensburg und Industriepartnern in der Region. Richard Scheubeck: „Durch den in dieser Form einmaligen Verbund aus OTH Regensburg, Uniklinikum Regensburg sowie Industriepartnern zur additiven Fertigung und Medizintechnik wollen wir ein starkes, regionales Alleinstellungsmerkmal schaffen.“

„Das außerordentliche Engagement der Scheubeck-Jansen Stiftung an der OTH Regensburg für zeitgemäße Lehrgebiete wissen wir sehr zu schätzen“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, und bedankte sich bei Susanne und Richard Scheubeck. Auch Prof. Dr. Ulrich Briem, Dekan der Fakultät Maschinenbau, freute sich über die Möglichkeiten, die das neue Lehrgebiet für seine Fakultät, aber auch für die gesamte OTH Regensburg eröffnet: „Mit dieser Professur bilden wir in unserer Lehre ganz aktuelle Entwicklungen der Praxis ab, wovon unsere Studierenden enorm profitieren können.“

Unter additiver Fertigung versteht man die Produktion verschiedenster Bauteile aus Pulver und Laserlicht auf der Grundlage eines 3D-Modells; deshalb ist sie auch unter dem Begriff 3D-Druck bekannt. Die Produkte werden in einer virtuellen Umgebung entwickelt und die einzelnen Entwicklungsschritte durch Künstliche Intelligenz (KI) miteinander verknüpft. Vor allem in der Medizintechnik geht man in den kommenden Jahren von einem starken Mehrbedarf an 3D-gefertigten Implantaten oder Prothesen aus.